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Donnerstag, 3.Dezember



Macht hoch die Tür, die Tor macht weit … DER Klassiker zum Adventsbeginn. Die fünf Verse im ersten Lied des Gesangbuches malen kräftige Bilder. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Das ist Programm. Es soll geöffnet, geweitet werden. Verschlossenheit war mal. Traditionell knüpft der erste Advent an den Palmsonntag an: Hosianna, der da kommt im Namen des Herrn, skandiert die begeisterte Menge. Dieser Jubel für den Kommenden bildet sich in den Adventsliedern ab. Auch wir tragen große Erwartungen in uns? Oft werden die Dinge, die wir sehen und an die wir unserre Erwartung knüpfen, dem nicht gerecht. Können sie auch nicht. Wir wissen, wie fragil reale Tore und Bauwerke zuweilen sein können. Unser Bild zeigt die Überreste des Klosters Eldena bei Greifswald. Mit der alten Geschichte vom Einzug nach Jerusalem steht ein kraftvolles Geschehen am Anfang unseres Weges. Gemeint ist ein inneres Geschehen, das im Bild des Tores konkret wird. Es geht um unsere inneren Tore und Türen, um unsere Sensorien für Neues und Unbekanntes. Halten wir Ausschau nach den inneren Bildern, die uns in diesen Zeiten für Neues, Unerwartetes öffnen. Vielleicht gelingt es, diese Bilder mit unserm Leben zu verbinden. Die Adventslieder sind dafür wertvolle Brücken.

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